07.01.2021

Informationen für Eltern
deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut wer-den
Informationen für Träger, Leitungen, Personal
von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
 
Kindertagesbetreuung ab dem 11.01.2021
Mit Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungs-chefs der Länder vom 05.01.2021 wurde der bundesweite Lockdown bis zum 31.01.2021 verlängert.
Für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen gelten in der Folge ab dem 11.01.2021 folgende Regelungen:
Kindertageseinrichtungen:
 Es wird der dringende Appell aufrechterhalten, dass Eltern ihre Kinder, im Sinne der Kontaktvermeidung, wann immer möglich, selber betreuen.
 Die Kindertageseinrichtungen bleiben jedoch grundsätzlich geöffnet. Ob Eltern das Angebot in Anspruch nehmen, entscheiden Eltern eigenverantwortlich. Die Einforderung von Arbeitergeberbescheinigungen als Voraussetzung für die In-anspruchnahme ist unzulässig.
 Aspekte des Kindeswohles sind besonders zu berücksichtigen, d.h. konkret, dass die Kindertagesbetreuungsangebote Familien auch individuell ansprechen und einladen sollen, wenn sie aus ihrer fachlichen Sicht die Betreuung des Kin-des für unverzichtbar halten.
 Kinder, die aus Gründen des Kinderschutzes betreut werden, sowie Kinder, die aus besonderen Härten betreut werden müssen, sind zu betreuen. In diesen Fällen ist der Betreuungsumfang von der Jugendamtsleitung oder einer von ihr benannten Person in Abstimmung mit der Leitung der Kindertageseinrichtung festzulegen.
 Es gelten die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung, das heißt, zwischen den Erwachsenen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist von Erwachsenen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sind zu treffen und die Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.
 Es sind landesweit Gruppentrennungen umzusetzen, d.h. fest zugeordnete Räumlichkeiten, eine feste Zusammensetzung (immer dieselben Kinder) und in der Regel ein fester Personalstamm. Die verschiedenen Gruppen sollen keinen unmittelbaren Kontakt zueinander haben. Das gilt für den gesamten pädagogi-schen Alltag, die Bring- und Abholsituation, in der Randzeitenbetreuung, für die Nutzung der Räume, bei den Schlafzeiten und Verpflegungssituationen. Die maximale Größe der einzelnen Gruppen entspricht den jeweiligen maximalen Gruppengrößen nach der Anlage zu § 33 KiBiz. Geschwisterkinder sollen in der Regel in einer Gruppe betreut werden. (Teil-)Offene Konzepte dürfen nicht um-gesetzt werden.
 Um die Gruppentrennung umsetzen zu können, wird landesweit der Betreu-ungsumfang in Kindertageseinrichtungen für jedes Kind um 10 Wochenstunden eingeschränkt. Soweit die jeweiligen Personalressourcen dies zulassen und
eine Überlastung der Gesamtsituation in der Einrichtung ausgeschlossen wer-den kann, sind auch höhere Betreuungsumfänge möglich. Über die jeweilige Ausgestaltung entscheidet die Einrichtung bzw. der Träger.
 Es gelten die Personalstandards des KiBiz in Verbindung mit der Personalver-ordnung.
Kindertagespflege:
 Es wird der dringende Appell aufrechterhalten, dass Eltern ihre Kinder, im Sinne der Kontaktvermeidung, wann immer möglich, selber betreuen.
 Es gelten die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung, das heißt, zwischen den Erwachsenen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist von Erwachsenen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene sind zu treffen und die Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.
 In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung der Kinder grundsätzlich im zeit-lichen Umfang der Betreuungsverträge. In der Großtagespflege sollte nach Möglichkeit eine räumliche Trennung der Kindertagespflegepersonen mit den ihnen zugeordneten Kindern für die gesamte tägliche Betreuungszeit eingehal-ten werden.
Dieser eingeschränkte Pandemiebetrieb gilt zunächst für die Dauer des Lockdowns bis zum 31.01.2021.
Zusätzliche Kinderkrankentage:
Um die zusätzliche Belastung der Eltern zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht abzufe-dern, soll bundesgesetzlich geregelt werden, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erfolgt, und entsprechend dem Appell der Landesregierung auf eine Betreuung verzichtet wird.
Elternbeiträge:
Minister Dr. Stamp hat sich mit dem Finanzminister Lienenkämper darauf verständigt, dass im Monat Januar die Elternbeiträge landesweit ausgesetzt werden sollen. Die Form der Erstattung/Art der Abrechnung kann von Kommune zu Kommune unter-schiedlich sein. Die Verfahren werden aktuell geklärt, dies kann jedoch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Tests für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeper-sonen:
Alle Leitungen, Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeper-sonen können sich in der Zeit nach den Weihnachtsferien ab dem 07. Januar 2021 bis zum 26. März 2021 bis zu sechs Mal anlasslos und zu einem frei gewählten Termin kostenlos testen lassen. Näheres kann dem beigefügten Schreiben zu den Testungen entnommen werden.
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

 


Herzlich Willkommen im Kita-Verbund

 „Ankommen. Türen öffnen.

Eintreten und erfahren, dass es Raum gibt für jede Hand.

Gemeinschaft erleben in der Fülle der Verschiedenheit.

Ich darf sein, wie ich bin.

Spüren, dass mich Hände halten können.

Sehen, dass Vielfältigkeit neues Wachstum ermöglicht.

Ankommen. Türen öffnen.“

Verfasser unbekannt

Logo St.Ulrich 4C r0 s

 

Seit dem 01.08.2015 gibt es den Verbund der Kindertagesstätten der Kirchengemeinde St. Ulrich in Alpen. Es verbindet uns mehr als nur der Auftrag durch das Kinderbildungsgesetz. Was uns stärker verbindet, ist  die Gemeinschaft des  christlichen Glaubens, diesen zu leben und weiterzutragen. Dieses  Band zieht sich durch  acht Kindertagesstätten. Die Verbundleitungen sind Ansprechpartner und arbeiten eng mit den Einrichtungsleitungen, dem leitenden Pfarrer und der Zentralrendantur zusammen.

Im Zuständigkeitsbereich von Frau Karin Ricking sind die Kindertagesstätten:

St. Ulrich Alpen, St. Theresia Millingen, St. Martin Bönninghardt und St. Nikolaus Veen.

Frau Christel Spitz-Güdden ist zuständig für:

St. Micheal Menzelen-West, St. Josef Menzelen-Ost, St. Franziskus Ginderich und St. Marien Büderich.

In unseren Einrichtungen heißen wir ihre Kinder und Sie herzlich willkommen. Gemeinschaft erfahrbar zu machen heißt: „Ich darf sein wie ich bin – in der Fülle der Verschiedenheit.“ Wir verstehen uns als Entwicklungsbegleiter. Ausgang des pädagogischen Handelns sind die individuellen Lebenssituationen von Kindern.

Getragen von der Botschaft des christlichen Glaubens, wollen wir Orte für Familien sein, in denen Begegnung möglich ist und Geborgenheit erfahrbar wird. Orte, in denen Kinder sich wohlfühlen. Im gemeinsam gelebten Alltag sollen christliche Werte spürbar werden.  Lebensfreude und Lebenslust zeigen sich in der Gestaltung  der Feste durch  Liturgie, Symbole und Rituale. Sie zeigen sich im Spiel, durch Bewegung, Nähe und Berührung, sowie das Zulassen von  Neugierde. Hier soll das Leben mit allen Sinnen wahrnehmbar sein. Dankbar wollen wir die Geschenke des Lebens betrachten.

Qualifizierte Bildung, Betreuung und Erziehung sind Auftrag der pädagogischen Fachkräfte. Vielfalt als Chance für Bildungsmöglichkeiten und das Ermöglichen von Teilhabe  und Mitsprache für alle Kinder sind wesentliche Bestandteile der pädagogischen Arbeit in unseren Kindertagesstätten. Das Kind steht im Mittelpunkt und wird mit seinen Gefühlen, Bedürfnissen, Stärken und Schwächen akzeptiert und ernst genommen. Ein gutes Beziehungsangebot setzt Achtung und Offenheit für seine Individualität voraus. Dem Spiel wird eine besondere Bedeutung beigemessen; denn Spielen ist der Beruf des Kindes. Dabei ist das Spiel für das Kind ein Wert an sich, den es zu unterstützen gilt, indem eine anregungsreiche Umgebung geschaffen wird. Kinder brauchen aktive Erzieher/innen, die mit großer Freude spielen und Rahmenbedingungen zum Spielen erweitern und vertiefen. Wie die praktische Umsetzung aussieht erfahren Sie auf den Seiten der jeweiligen Kindertagesstätte.

Wir freuen uns darauf, Sie als Familie kennen zu lernen und Sie begleiten zu dürfen.

  

Die Verbundleitungen

                                        Ricking               

 Karin Ricking

Tel: 02802/ 807 27 62 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!     

 

Christel Spitz-Güdden

Tel: 02802/ 807 27 62

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Verbundbüro

Ulrichstr. 12 b

46519 Alpen

www.pfarrei-stulrich.de

 

 Hier gelangen Sie zu unserem Sexualkonzept Teil 1 und Teil 2.